Sechs Gründe eine Lebendfalle gegen Mäuse und Ratten einzusetzen

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Gründe die für den Einsatz einer Lebendafalle gegen Mäuse und Ratten sprechen

Die Wohnung, das Haus oder der Garten sind von Mäusen und Ratten befallen. Da stellt sich die Frage: Was mache ich gegen den Mäuse- und Rattenbefall? In diesem Artikel werden die Gründe für den Einsatz von Lebendfallen * gegen Mäuse und Ratten näher betrachtet.

1. Mäuse und Ratten sind Säugetiere und haben ein Schmerzempfinden

Mäuse und Ratten sind Wirbeltiere und gehören zu den Säugetieren. Damit verfügen sie, im Gegensatz zu fast allen Insekten, über Nozizeptoren, welche für das Schmerzempfinden verantwortlich sind. Bei Totschlagfallen besteht jedoch immer auch die Möglichkeit, dass die Maus oder Ratte nicht direkt getötet wird. Dies hat zur Folge, dass die Schadnager Schmerzen und Qualen erleiden.

2. Keine Entsorgung von Mäuse- und Rattenkadavern

Benutzt man bei der Mäuse- und Rattenbekämpfung Totschlagfallen, kann es sein, dass man seinen Ekel überwinden muss, wenn man die tote Maus oder tote Ratte wieder aus dem Schlagmechanismus herausholen will. Bei der Benutzung von Lebendfallen kann die Maus oder Ratte lebendig zu einem anderen Ort transportiert werden, ohne diese selbst dabei in die Hand nehmen zu müssen. Hier bei ist zu beachten, den Nager weit genug weg und an einem geeigneten Ort wieder freizulassen. Bei dem Einsatz von Gift gegen Mäuse und Ratten besteht zudem die Gefahr, dass sich diese an unzugängliche Stellen im Haus zurückziehen. Wenn sie dann verwesen, kann es zu einer enormen Geruchsbelästigung kommen.

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3. Totschlagfallen und Gift stellen auch für andere Tiere und Menschen eine Gefahr dar

Setzt man Schlagfallen zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten ein, besteht immer die Gefahr, andere Tiere damit zu verletzen oder gar zu töten. So kann bei der Benutzung einer Schlagfalle im Freien versehentlich eine Spitzmaus in die Falle geraten. Diese ist jedoch keine echte Maus und gehört wie der Maulwurf zu den nützlichen Gartenbewohnern. Bei der Nutzung von Gift gegen Mäuse- und Rattenbefall, kann es zum einen zu Sekundärvergiftungen von Haus- und Wildtieren kommen. Dies bedeutet, dass diese eine Vergiftung erleiden, indem sie die vergifteten Mäuse und Ratten fressen. Zum anderen kann es bei Tier und Mensch zudem zu einer Primärvergiftung kommen. Dies bedeutet, das Gift wird direkt konsumiert. Aus diesem Grund muss das Gift immer von einem Fachmann ausgelegt werden und darf nur Mäusen und Ratten zugänglich sein. Lebendfallen besitzen diese Nachteile nicht.

4. Nutzen von Lebendfallen gegen Mäuse und Ratten aus moralischen, ethischen und religiösen Gründen

Im Prinzip muss jeder für sich selbst wissen, welche Werte er vertritt und ob er das Töten eines Tieren mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Auch wenn Mäuse und Ratten als Schädlinge betrachtet werden können und einen großen Ekel hervorrufen können, kann es einem sehr schwer Fallen, solch ein Lebewesen zu töten. Zudem haben Mäuse und Ratten ebenfalls den Willen zu leben. Durch das Fangen von lebenden Tieren, können diese ausgesetzt werden und an einem anderen Ort ihre Leben fortsetzen.

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5. Gelebte Verantwortung und Vorbildfunktion

Als Erwachsener sollte einem stets klar sein, dass man auch eine Vorbildfunktion hat. Kinder übernehmen leicht die Werte anderer, wodurch sich die Verantwortung ergibt, die richtigen Werte vorzuleben. Bei der Benutzung von Lebendfallen muss man sich vor den eigenen Kindern auch nicht rechtfertigen, warum man das Leben eines Tieres beendet hat.

6. Nahrungsquelle für andere Tiere

Fängt man Mäuse und Ratten mit Lebendfallen, so können diese nach ihrer Aussetzung noch als Nahrung für andere Tiere dienen. So gehören Mäuse und Ratten auf die Speisekarte von Greifvögeln, Wildkatzen und anderen Jägern. Landen die Kadaver der Schadnager jedoch im Mülleimer, können diese nicht mehr als Nahrungsquelle für andere Tiere dienen.

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Fazit

Es gibt einige Punkte, welche die Nutzung von Lebendfallen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung bestärken. Hierzu zählen die moralischen und ethischen Gründe, den kein Lebewesen möchte Qualen erleiden oder getötet werden. Zudem besteht nicht die Gefahr, andere Tiere und Menschen zu verletzten oder töten. Generell lässt sich festhalten, dass der Einsatz von Lebendfallen gegen Mäuse und Ratten bei geringem Befall eine gute Möglichkeit bietet, diese zu bekämpfen. Das gute daran ist, man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Jedoch gilt zu beachten, die Fallen regelmäßig zu kontrollieren und die Nager an einem geeigneten Ort auszusetzen (siehe hierzu den Artikel “Lebendfallen für Mäuse“).

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